Was sagt das Gesetz zu Drogen im Strassenverkehr?

    Grenzwert

Es gilt die Nulltoleranz. Ein positiver Befund wird als Fahrunfähigkeit gewertet und ist eine schwere Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz. Er hat den sofortigen Entzug des Fahrausweises für mindestens 3 Monate zur Folge. Zudem ist mit einer hohen Busse und unter Umständen sogar mit einem bedingten oder unbedingten Freiheitsentzug zu rechnen.


    Nachweisbarkeit

Die Nachweisbarkeit von Substanzen in Blut und Urin variiert stark von Person zu Person und ist abhängig von Häufigkeit und Intensität des Konsums. Im Blut ist der Substanzgebrauch während 8 bis 30 Stunden nach dem Konsum direkt nachweisbar, im Urin während zwei bis vier Tagen. Mit modernen Laboranalysen kann Substanzgebrauch aufgrund der Abbauprodukte über mehrere Wochen und zum Teil Monate nachgewiesen werden.


    Regress

Im Falle eines Unfalls wegen Grobfahrlässigkeit – dazu gehören unter anderem auch Drogen und Alkohol am Steuer – haben die Versicherungen die gesetzliche Pflicht, Leistungen zu kürzen. Die Haftpflichtversicherung, die Ansprüche Dritter bezahlen muss, fordert einen Teil der Kosten zurück (Regress). Im Falle von Personenschäden können Kürzungen bei Taggeldentschädigungen und Renten vorgenommen werden. Die Kosten eines Unfalls mit Verletzten betragen schnell mehrere hunderttausend Franken.


    Und übrigens

Wenn die Polizei bei dir illegale Substanzen findet, kann sie dir den Fahrausweis auf unbestimmte Zeit wegnehmen – egal, ob im Auto oder Taxi.