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Drogen: Koksen oder fahren?

Abgesehen von Tabak und Alkohol sind Drogen und deren Konsum in der Schweiz generell verboten. Im Strassenverkehr gilt für alle Betäubungsmittel die sogenannte „Nulltoleranz“. Auch wenn du die Wirkung nicht mehr spürst, kann noch Wochen später der Drogenkonsum nachgewiesen werden und zu einem Fahrausweisentzug führen.

Verhaltenstipps


    Organisiere dich
Schau nach, wann der Nachtbus fährt, speichere die Nummer eines Taxiunternehmens oder lass dich von einer nüchternen Person abholen.


    Wer fährt?
Lege mit deinen Freunden vor dem Ausgang fest, wer clean bleibt und alle sicher nach Hause bringt.
Nicht einsteigen, wenn der Fahrer oder die Fahrerin Drogen konsumiert hat.


    Informiere dich

Wie wirkt die Substanz und wie lange dauert der Rausch? Informationen findest du bei: saferparty.ch, know-drugs.ch und eve-rave.ch.


    Warten
Es ist schwierig zu sagen, wann du wieder fahrfähig bist. Wenn du auf deinen Fahrausweis angewiesen bist, konsumiere keine Drogen.

 

Möchtest du mehr wissen? Mach dich schlau!


Auswirkungen von Drogen im Strassenverkehr


Drogen verändern oder verringern das geistige und körperliche Leistungsvermögen.
Darum gilt: Am Steuer nie!


    Cannabis
Wenn du kiffst, bist du entspannt, gelassen und dein Zeiterleben wird verlangsamt. Konzentrationsschwierigkeiten, verzögerte Reaktion und eingeschränktes Sehvermögen machen die Teilnahme am Strassenverkehr gefährlich.


    CBD
Cannabidiol-Produkte, die einen THC-Gehalt von unter 1% aufweisen, sind in der Schweiz legal erhältlich. Du solltest nach CBD-Konsum trotzdem nicht fahren, denn einerseits können bereits kleine Mengen an THC zu einem positiven Bluttest führen. Andererseits hat auch CBD eine dämpfende Wirkung, welche die Fahrfähigkeit beeinflussen kann.


   Kokain
Kokain steigert deine Risikobereitschaft und senkt deine Hemmungen. Du begibst dich in gefährliche Situationen und fährst rücksichtslos und aggressiv. Es können Muskelkrämpfe und erhöhter Blutdruck auftreten.


    Amphetamin
Unter Speed fährst du schneller und aggressiver. Du wirst nervös, gereizt und dein Körper reagiert möglicherweise mit Übelkeit und Kopfschmerzen.


    Ecstasy
Du nimmst Farben, Licht und Töne anders wahr und bist enthemmt. Deine Leistungsfähigkeit und dein räumliches Vorstellungsvermögen sind beeinträchtigt.

 

Weisst du Bescheid? Teste dein Wissen!


Gesetz zu Drogen im Strassenverkehr


    Grenzwert
Es gilt die Nulltoleranz. Ein positiver Befund wird als Fahrunfähigkeit gewertet und ist eine schwere Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz. Er hat den sofortigen Entzug des Fahrausweises für mindestens 3 Monate zur Folge. Zudem ist mit einer hohen Busse und unter Umständen sogar mit einem bedingten oder unbedingten Freiheitsentzug zu rechnen.


    Nachweisbarkeit
Die Nachweisbarkeit von Substanzen in Blut und Urin variiert stark von Person zu Person und ist abhängig von Häufigkeit und Intensität des Konsums. Im Blut ist der Substanzgebrauch während 8 bis 30 Stunden nach dem Konsum direkt nachweisbar, im Urin während zwei bis vier Tagen. Mit modernen Laboranalysen kann Substanzgebrauch aufgrund der Abbauprodukte über mehrere Wochen und zum Teil Monate nachgewiesen werden.


    Versicherung kürzt Leistungen
Im Falle eines Unfalls wegen Grobfahrlässigkeit – dazu gehören unter anderem auch Drogen und Alkohol am Steuer – haben die Versicherungen die gesetzliche Pflicht, Leistungen zu kürzen. Die Haftpflichtversicherung, die Ansprüche Dritter bezahlen muss, fordert einen Teil der Kosten zurück (Regress). Im Falle von Personenschäden können Kürzungen bei Taggeldentschädigungen und Renten vorgenommen werden. Die Kosten eines Unfalls mit Verletzten betragen schnell mehrere hunderttausend Franken.

Lass dir den Regress in diesem Film noch einmal genauer erklären oder lies unser Factsheet dazu.


    Und übrigens
Wenn die Polizei bei dir illegale Substanzen findet, kann sie dir den Fahrausweis auf unbestimmte Zeit wegnehmen – egal, ob im Auto oder Taxi.

 

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